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Verband Hessischer Fischer e. V. (VHF) unter neuer Führung

 
Verbandspräsidium neu gewählt - Klaus Däschler tritt Nachfolge von Rjurik Nentwig an
 
Hier geht es zum Organigramm
 

Rund 250 Vereinsdelegierte und Verbandsmitglieder haben in der Mitgliederversammlung am 19. April in Ranstadt/Wetterau turnusgemäß ein neues Verbandspräsidium gewählt. Nachdem der bisherige Präsident Rjurik Nentwig nach siebenjähriger Amtszeit aus Altersgründen nicht mehr kandidierte, trat Klaus Däschler nach einstimmigem Votum der Versammlung seine Nachfolge als neuer Präsident des Verbandes Hessischer Fischer an.

Der Kandidat - Klaus Däschler bewirbt sich ums Präsidentenamt
Alles grün - einstimmig für den neuen Präsidenten Klaus Däschler
Fotos: mb

Von den weiteren Posten im Verbandspräsidium waren nur wenige neu zu besetzen, so dass Klaus Däschler insgesamt auf eine "eingefahrene" Crew zählen kann, um die zahlreichen Aufgaben in der Verbandsarbeit während der kommenden Jahre erfolgreich bewältigen zu können.
Rjurik Nentwig wurde im weiteren Verlauf der Versammlung für seine Verdienste um den Verband und die Fischerei zum Ehrenmitglied des VHF ernannt, verbunden mit dem Titel "Ehrenpräsident".

Zu Beginn der Versammlung überbrachten traditionell die Ehrengäste ihre Grußworte, unter anderem die Ranstädter Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel, Ministerialrat Karl Apel, Jagd- und Fischereireferent im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, und nicht zuletzt Werner Landau in seiner Eigenschaft als Präsidiumsmitglied des Deutschen Angelfischerverbandes. Er legte in seinem Grußwort überzeugend dar, dass ein starker Bundesverband zwingend notwendig ist und warb eindringlich um Unterstützung für den DAFV.
Cäcilia Reichert Dietzel hatte noch eine Überraschung für Michael Walter vom ASV Dauernheim im Gepäck und verlieh ihm den Ehrenbrief des Landes Hessen.
Aber auch Ministerialrat Karl Apel kam nicht mit leeren Händen. Er überreichte dem scheidenden Präsidenten Rjurik Nentwig die Ehrenplakette in Gold des hess. Ministeriums für seine besonderen Verdienste um die Fischerei in Hessen. Vizepräsident Kai Uwe Bernhard erhielt aus seinen Händen die silberne Ehrenplakette für seine besonderen Verdienste um die Berufsfischerei.

Grußworte hielten unter anderem:
Ministerialrat Karl Apel ehrt Ehrenpräsident Rurik Nentwig mit der goldenen und VHF-Vizepräsident Kai Uwe Bernhard mit der silbernen Ehrenplakette des hessischen Ministeriums für ihre besonderen Verdienste rund um die hessische Fischerei /Erwerbsfischerei
Foto: J. Pyrikis
Cäcilia Reichert-Dietzel, Bürgermeisterin von Ranstadt
Foto: K. Schwebel
Werner Landau, Vizepräsident im DAFV
Foto: K. Schwebel

Selbstverständlich umfasste das Tagungsprogramm unter anderem auch Ehrungen verdienter Vereins- und Verbandsmitglieder: Oliver Schmarowski verlieh an die sehr erfolgreichen jugendlichen Castingsportler Malina Sallmann, Jan-Luca und Marc Fischer goldene Verbandsehrenzeichen.


Die Casting-Jugend auf dem Vormarsch.
Das Goldene Verbandsehrenzeichen für
Marc Fischer, . Malina Sallmann, Jan Luca Fischer (mi, v. li. n. re.).
Mit ihnen freuen sich die VHF-Referenten für Casting und TWS
Oliver Schmarowski (li) und Volker Krah (re)

Foto: Stefan Fischer

Rjurik Nentwig gratulierte dem 2. Vorsitzenden des ASV Dauernheim zum 50 jährigen Bestehen des Vereins und überreichte ihm eine Ehrenplakette.

Die scheidenden Präsidiumsmitglieder Rjurik Nentwig und Wolfgang Fritsch (Referent Schulung) erhielten für ihre langjährige Mitarbeit im Präsidium Präsente aus den Händen der VHF-Vizepräsidenten Olaf Klein und Michael Wolfram

(1) (2)
Für die "Verbandspensionäre" Rjurik Nentwig (1) und Wolfgang Fritsch (2), jeweils rechts im Bild, gab es Abschiedspräsente
Fotos: mb

Der interne Teil hielt die alljährlichen Regularien, wie die Berichte des Präsidenten, der Präsidiumsmitglieder und des Landesgeschäftsführers, Finanzbericht 2014 und Haushaltsplan 2015 bereit. Das Haushaltsjahr 2014 schließt im Ergebnis mit einer sogenannten "schwarzen Null" ab, der Haushaltsplan 2015 ist ausgeglichen, wobei selbstverständlich stets eine sparsame Haushaltsführung unabdingbar ist, um die Planzahlen auch einhalten zu können.
Dem Antrag der Revisoren auf Entlastung des Präsidiums und der Geschäftsführung folgte die Versammlung einstimmig, nachdem der pflichtgemäß erstattete Revisionsbericht keinerlei Beanstandungen verzeichnete.

Über den Antrag des Präsidiums, den VHF-Verbandsbeitrag um den Betrag der voraussichtlich kommenden Anhebung des DAFV-Beitrags zu erhöhen, hat die Versammlung nach lebhafter Diskussion nicht entschieden. Der Antrag wurde bis zur nächsten Mitgliederversammlung zurückgestellt, wobei dann die tatsächliche Höhe des DAFV-Beitrags, über den die DAFV-Mitgliederversammlung erst im kommenden Oktober beschließt, Entscheidungsgrundlage ist.

Lrp/mb