Hegegemeinschaft Untere Schwalm

 
Es ging auch um den Hegeplan
 

Vorsitzender Gert Wenderoth, Homberg (Efze), hatte die Mitglieder der Hegegemeinschaft Untere Schwalm zur Mitgliederversammlung 2015 in die Stadthalle Homberg für den 8. April eingeladen.
Leider nimmt das Interesse an derartigen Sitzungen zunehmend ab. Mangels Beschlussfähigkeit musste die Sitzung nach einer halben Stunde neu eröffnet werden, sie war nun unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Auf der Tagesordnung standen zunächst die üblichen jährlichen Regularien, wie Geschäfts-, Finanz- und Kassenbericht und die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erfolgte.

Wichtiges Thema des Abends war die Vorstellung des Rohentwurfs für den Hegeplan. Vorstandsmitglied Hartmut Hoßfeld investierte viele Stunden an Arbeit.
Grundlage bildet die Mustervorlage der Oberen Fischereibehörde und die hierzu ergangene Handlungsanleitung.
Viel Zeit benötigte Hartmut Hoßfeld für die Zusammenstellung der Befischungsdaten aus amtlichen Befischungen, aber auch aus den Angelergebnissen der Mitglieder und deren Analyse.

Mit einer Ausnahme zeigte sich der gute Zustand der Gewässer und ihrer Fischbestände. Die Ausnahme ist die Äsche, gerade sie fehlte nahezu gänzlich in den für sie typischen Fischregionen. Der Hegeplan wird hierzu Festlegungen für Besatzmaßnahmen treffen müssen, denn ohne den Einsatz der Fischereiberechtigten werden die Bestände nicht zu verbessern sein.
Der Vorstand wird in den kommenden Wochen den Weg zur Oberen Fischereibehörde, der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Wasserbehörde, alle im Regierungspräsidium Kassel, machen,um für seinen Plan zu werben und ihn abzustimmen. Gerade die naturschutzfachliche Seite ist bedeutsam, weil die Fischereigewässer in mehreren Natura-2000-Gebieten liegen, hier ist besondere Sensibilität gefordert.

Gert Wenderoth
Vorsitzender